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Dreifarben-Mischsystem

Primärfarben
Mit den drei Primärfarben Zitronengelb, Zyan (Blau) und Magenta (Rot) können wir jeden gewünschten Farbton mischen. Diese Farben werden als Primärfarben bezeichnet, weil sie aus anderen Farben nicht gemischt werden können. Mit den Primärfarben können die Prinzipien des Mischens gelehrt werden.
 
Talens liefert ein spezielles Mischset Plakatfarbe. Dieses enthält neben den Primärfarben auch Weiß und Schwarz. Auch im Ecoline-Sortiment sind die Primärfarben enthalten.
 
Zunächst einmal mischen wir Gelb mit Blau, Blau mit Rot und Rot mit Gelb. Dann erhalten wir Grün, Violett bzw. Orange. Das Verhältnis, in dem die Farben miteinander gemischt werden müssen, richtet sich nach der Intensität der Farbe. Es ist sinnvoll, nach und nach mit dem Mischen zu beginnen, um ein Verschwenden von Farbe zu vermeiden.
Kleur 17


Wenn wir anschließend die Farben, die im Sechs-Farben-Kreis nebeneinander liegen, mischen, erhalten wir sechs neue Farben. Indem wir das gleiche mit den Farben im 12-Farben-Kreis tun, erhalten wir zwölf neue Farben.
Kleur 18


Der 24-Farben-Kreis enthält verschiedene Gelb-, Grün-, Blautöne usw..
Es gibt Gelbtöne mit roten Spuren und Gelbtöne mit blauen Spuren, Violettöne auf der blauen Seite und Violettöne auf der roten Seite. Indem man nebeneinanderliegende Farben immer wieder mischt, läßt sich der Kreis im Prinzip unendlich erweitern. Die Farbbereiche gehen ineinander über wie die Farben des Spektrums.


Primärfarben mit Weiß und Schwarz

Mit den drei Primärfarben können zahllose Farbtöne gemischt werden. Mit Weiß und Schwarz können wir zahllose Grautöne mischen. Durch Kombination dieser beiden Möglichkeiten kann im Prinzip jede gewünschte Farbe gemischt werden.

Primärfarben mit Weiß, ohne Schwarz

Auch ohne Schwarz kann jede Farbe gemischt werden, die erforderlich ist, um wirklichkeitsnah zu malen.
Schwarze und graue Gegenstände haben mehr Farbe, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.
Kleur 19Mischen wir die Primärfarben im richtigen Verhältnis, so
entsteht ein Grau, welches fast Schwarz ist. Dies ist darauf
zurückzuführen, daß beim Mischen nur der gemeinsam reflektierte
Teil des Spektrums erhalten bleibt. Beim Mischen
der Primärfarben ist dieser Teil sehr klein. Es wird nahezu
kein Licht mehr reflektiert. Dieses Dunkelgrau ist dunkel
genug, um in einem Gemälde den Eindruck von Schwarz zu
erzeugen. Auch kann dieses Dunkelgrau anstelle von
Schwarz zusammen mit Weiß und einem Farbton zu jeder
gewünschten Farbe gemischt werden.


Farben, die sich im Kreis gegenüberliegen, nennt man Komplementärfarben. Zwei Komplementärfarben enthalten zusammen die drei Primärfarben. Im richtigen Verhältnis gemischt, entstehen auch auf diese Weise schwarze Farben. Und natürliche Grautöne durch Hinzufügen von Weiß.
Kleur 20

Orange, Grün und Violett werden als Sekundärfarben bezeichnet. Auch zwei Sekundärfarben enthalten zusammen die drei Primärfarben. Sie heben sich gegenseitig jedoch nicht vollständig auf, wir erhalten keine schwarze Farbe. In welchem Verhältnis sie auch gemischt werden, die gemeinsame Primärfarbe ist stets vorherrschend und somit farbbestimmend. Eine aus zwei Sekundärfarben gemischte Farbe nennen wir
Tertiärfarbe.
Kleur 21
Drei Sekundärfarben enthalten zusammen wieder gleiche Mengen der drei Primärfarben, so daß auch damit eine schwarze Farbe sowie Grautöne in Kombination mit Weiß gemischt werden können.

Einschränkungen im Drei-Farben-Mischsystem
Zitronengelb, Cyan und Magenta sind gesättigte Farben. Eine Einschränkung beim Drei-Farben-Mischsystem besteht jedoch darin, daß die Sättigung der dazwischenliegenden Farbbereiche stark zurückgehen kann. Folgende Beispiele veranschaulichen dies:

Zitronengelb ist ein Gelb mit Blauspuren.
Cyan ist ein Blau mit Gelbspuren.
Magenta ist ein Rot mit Blauspuren.
kleur p18Die mit Cyan und Magenta gemischten Violettöne enthalten außer Blau und Rosa auch die Gelbspuren von Blau. Gelb und Violett sind Komplementärfarben. Gleiche Teile Gelb und Violett vermischen sich zu Grau, wodurch die Violettöne weniger stark gesättigt sind.kleur 23

Die Sättigung der Orangetöne geht durch die Komplementärspuren sowohl von Rosa als auch von Gelb stark zurück.

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Nur die Grüntöne sind gesättigt. Der Farbton von Zitronengelb wie auch von Cyan enthält keine Spuren, die nicht in Grün ihren Ursprung haben.
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verwendete Werkzeuge
verwendetes Material