Muster um den Lichtschalter malen - godoit.ch

Muster um den Lichtschalter malen

Projektbeschreibung

Du möchtest einen Akzent setzen? Dann ummale doch einfach deinen Lichtschalter. Dies bringt gleich zwei Vorteile mit sich: Verschmutzungen verschwinden und ein Hingucker ist der umrandete Lichschalter zudem. 

Schritt für Schritt Anleitung von Marielou

1 Den Lichtschalter gekonnt in Szene setzen

Sicherlich kennst auch du das Problem mit den Verschmutzungen um den Lichtschalter herum. Um diesem Problem zu entgehen gibt es einen ganz einfachen Trick: Du verzierst die Wand um den Schalter mit einer anderen Farbe. Hierbei kannst du auf unterschiedliche Farben und auch Formen zurückgreifen. Ich habe mich für einen schlichten, geometrischen Rahmen in Dunkelrot entschieden. Natürlich steht dir bei der Farbauswahl die ganze Farbpalette zur Auswahl, jedoch solltest du dich für einen dunkleren Farbton entscheiden. Immerhin ist der Sinn dieser Aktion, dass Verschmutzungen nicht mehr so leicht zu sehen sind.

Doch was genau brauchst du um den Lichtschalter zu ummalen? Zum einen natürlich Klebeband deiner Wahl, Farbe und einen Pinsel. Schon kann es losgehen.

Tipps vom Profi

Um Malerarbeiten perfekt auszuführen, ist die Wahl des richtigen Klebebandes ein nicht zu unterschätzender Faktor. Denn mit dem falschen Klebeband können massive Qualitätsmängel auftreten und im schlimmsten Fall muss die ganze Arbeit nochmals durchgeführt werden. Damit dies nicht passiert, zeigen wir dir die wichtigsten Tipps für die richtige Klebebandauswahl.

Untergrundbeschaffenheit:
Zwei Faktoren sind für ein gutes Klebeband ausschlaggebend - gute Haftung und rückstandslose Entfernung. Damit das Klebeband die maximale Wirkung erzielen kann, muss einerseits die Untergrundbeschaffenheit eindeutig bestimmt werden. Die dazugehörenden Prüfmethoden findest du unter unserem Tipp & Trick "Untergrund - Prüfmethoden". Zudem muss der Untergrund vor dem Auftragen gesäubert und von Feuchtigkeit, Fett oder Öl befreit werden. 

Verklebungsdauer:
Die Dauer, welche das Klebeband an der Oberfläche haftet, entscheidet darüber, ob beim Entfernen Rückstande an der Oberfläche kleben bleiben oder nicht. Jedes Klebeband besitzt daher ein Zeitlimit, welches aber oft nicht auf der Verpackung abzulesen ist. Deshalb empfehlen wir folgende, einfache Faustregel: Je stärker das Klebeband haftet, desto eher muss es von der Oberfläche wieder entfernt werden. 

Perfekte Farbkante:
Auch hier spielt die Beschaffenheit des Untergrunds, damit die Farbkante perfekt wird und keine Farbe unterläuft. Ist die Untergrundbasis eindeutig bestimmt, dann dient hier die Bezeichnung des Klebebandes als Referenz (für empfindliche, glatte oder grobe Oberflächen).  Ebenso wichtig ist die Technik des Aufklebens. Das Klebeband muss kräftig angedrückt werden und vor allem an den Rändern muss ein extra Druck erzeugt werden, so dass die Farbe nicht darunter laufen kann.

Ausprobieren:
Schlussendlich gilt generell für jedes Klebeband, jede Oberfläche und jeden Verwendungsbereich - ausprobieren! Teste das Klebeband in einer Ecke oder auf einem kleinen Abschnitt deiner gewünschten Oberfläche. Nur so kannst du sehen, ob du bei deiner Klebebandwahl sehr richtig oder komplett daneben liegst.

verwendete Werkzeuge
verwendetes Material

Auf den Herstellerangaben steht oft, dass die Klebebänder sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich benutzt werden können. Dies mag theoretisch stimmen, jedoch unterscheiden sich diese Bereiche sehr stark. Je nach Witterungsbedingungen und Temperaturen kann die Klebedauer sehr stark variieren. 

  • Aussenbereich:
    Hier spielen vor allem die Witterungsverhältnisse wie Sonne, Regen, Kälte oder Wind eine zentrale Rolle. Am meisten zu beachten gilt es die Sonneneinwirkung bzw. der Einfluss der UV-Strahlen. Durch die Wirkungen der UV-Strahlung kann nämlich die Klebemasse zerstört werden, was unschöne Rückstände auf der Oberfläche nach dem Ablösen zur Folge hat. Für den Aussenbereich ist es deshalb wichtig, Klebebänder mit einer hohen UV-Beständigkeit zu benutzen.
  • Innenbereh:
    Aufgrund der beständigen Witterungsverhältnisse gibt es im Innenbereich weniger Punkte zu beachten, um ein geeignetes Klebeband zu finden. Wichtig ist, dass man ein zum Untergrund passendes Klebeband wählt (Prüfungsmethode für Untergründe siehe Tipp & Trick "Untergrund - Prüfungsmethoden"), das zusätzlich oberflächenkompatibel ist, wozu der folgende Abschnitt genauere Ausführungen beinhaltet.

Verwendungsbereich:

  • Glatte Oberflächen:
    Handelt es sich um eine glatte Oberfläche wie bspw. Fenster, Holz, Kunststoff, Fliesen oder Metall, dann sollte man kein zu schwaches, jedoch auch kein zu starkes Klebeband verwenden. Eine gewisse Haftung sollte aber gegeben sein, damit beim Malen keine Farbe darunterlaufen und die glatten Oberflächen verschmutzen kann. Da die Oberflächen nicht besonders empfindlich sind, kann auch ein Klebeband mit einer mittleren Haftung problemlos abgelöst werden. Ideal eignet sich hierzu das "ScotchBlue für glatte Oberflächen".
  • Empfindliche Oberflächen:
    Handelt es sich um empfindliche Oberflächen wie bspw. Raufaser, Feinputz, Tapeten oder frisch gestrichene Oberflächen, dann sollte auf Klebebänder mit mittlerer oder starker Haftung verzichtet werden. Ideal geeignet dafür ist das "Scotchblue für empfindliche Oberflächen", welches durch die spezielle Beschaffenheit sogar von Zeitungen locker und ohne Schäden entfernt werden kann. 
  • Grobe Oberflächen:
    Handelt es sich um grobe Oberflächen wie bspw. Rauputz, Beton, Backsteine oder raues Holz, dann sollte auf ein Klebeband mit starker Haftung zurückgegriffen werden. Ideal geeignet dafür ist das "Scotchblue für grobe Oberflächen" oder auch ein handelsübliches Betonklebeband. Hierbei gilt besonders die Verklebungsdauer zu beachten, da ein stark haftendes Klebeband früher entfernt werden muss, als ein leicht Ablösbares. Beim "ScotchBlue für grobe Oberflächen" wird beispielsweise eine Entfernung nach maximal 3 Tagen empfohlen.
verwendete Werkzeuge
verwendetes Material

2 Abkleben

Egal für welche Form du dich auch entscheidest, als erstes gilt es den Lichtschalter abzukleben um diesen vor der Farbe zu schützen. Ich habe hierbei sehr gute Erfahrungen mit einfachem Tesa gemacht, da dieses hervorragend an die Form des Schalters anpasst.

3 Die Form kleben

Auch der nächste Schritt verlangt etwas Fingerspitzengefühl: Nun gilt es die gewünschte Form mit dem Klebeband zu formen und zu kleben. Ich habe mich hierbei für eine schlichte Form entschieden, da sich diese sehr einfach kleben lässt und ihren Sinn erfüllt. Zudem passt diese sehr gut zu dem Stil meines Zimmers.

Wichtig beim Kleben der Umrandung ist es, dass du die Klebestreifen sehr fest andrückst, sodass die Farbe nicht unter das Klebeband gelangt.

4 Vorsichtig streichen

Nun kannst du den abgeklebten Bereich streichen bzw. bemalen. Sei hierbei vorsichtig und streiche immer vom Klebeband weg. So verringert sich die Chance, dass die Farbe unter das Klebeband läuft.

5 Gut Ding braucht Weile

Lass die Farbe nun ausreichend trocknen und dann kannst du auch schon ganz vorsichtig das Klebeband abziehen. Eventuelle Fehler kannst du mit weißer Farbe ausgleichen. Viel Spaß mit deiner neuen Wanddeko.

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Autor
Marielou (32)
Zeitaufwand
2 Stunden
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verwendete Werkzeuge
  • Pinsel
verwendetes Material
  • Klebeband
  • Farbe

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