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Alte Gartenmöbel in neuem Glanz!

Projektbeschreibung

Meine alte Gartentisch-Kombination mit Sitzbänken (ursprünglich aus einem schwedischen Möbelhaus) hatte die besten Tage hinter sich. 

Deshalb habe ich mich entschlossen, dem Gartentisch zu neuem Glanz zu verhelfen.

Schritt für Schritt Anleitung von rfallet

1 Reinigung

Die alte Gartentisch-Kombination mit Sitzbänken (ursprünglich aus einem schwedischen Möbelhaus) hatte die besten Tage hinter sich. Dreck und Moos muss zuerst mit Waser und einer Bürste abgewaschen werden. 

2 Abschleifen

Die alten Lackschichten und die verwitterten Holzschichten grosszügig abschleifen. die glatten Flächen können gut mit einer Handschleifmaschine bearbeitet werden. Die Zwischenräume müssen von Hand mit Schleifpapier bearbeitet werden.

Tipps vom Profi

1. Wahl der richtigen Schleifart

Zu den beliebtesten Schleifmaschinen zählen Schwingschleifer, Exzenterschleifer, Bandschleifer und Deltaschleifer. Dabei besitzt jede Schleifmaschine ihre Eigenheiten und ihre spezifischen Einsatzmöglichkeiten:

  • Schwingschleifer:
    Eignet sich für Vor- und Nachschleifarbeiten an verschiedenen Werkstoffen sowie für grosse Flächen
  • Exzenterschleifer:
    Eignet sich gut zum Feinschleifen, ist vielseitig und hinterlässt kleinere Rillen im Schleifgut als bspw. der Schwingschleifer
  • Bandschleifer:
    Eignet sich zum Schleifen von grossen Flächen. Ist ideal für eisenhaltige Metalle, bei Holz sorgt er für einen raschen Materialabtrag
  • Deltaschleifer:
    Eignet sich insbesondere für Holz und ist ideal für die Bearbeitung kleiner Flächen, Kanten und Ecken

Nebst den Schleifmaschinen bringt das Schleifen von Hand nach wie vor einige Vorteile mit sich, wie beispielsweise genaueres und feineres Schleifen. Das Schleifen von Hand ist vor allem bei kleineren Flächen praktikabel. Zudem wird empfohlen, nach dem Einsatz von Schleifmaschinen die bearbeiteten Flächen zusätzlich von Hand nachzuschleifen.

2. Mit der Holzmaserung schleifen

Um tiefe und unschöne Kratzer im Holz zu verhindern, muss stets mit der Maserung geschliffen werden. Vor allem wenn mit Beizen gearbeitet wird, sind Kratzer entgegen der Holzmaserung gut sichtbar. Maserungen sind insbesondere bei Naturhölzern vorhanden.

3. Zuerst grob, dann fein

Der Schleifprozess sollte immer zuerst mit einer groben Körnung begonnen und dann kontinuierlich mit feineren Körnungen fortgesetzt werden, bis die gewünschte Beschaffenheit der Oberfläche erreicht wird. Meistens sollte eine grobe Körnung zum Anschleifen und eine feine Körnung für den Feinschliff ausreichen, um die gewünschte Glätte zu erreichen. Je nach Baumart und Behandlung kann es aber vorkommen, dass dazwischen noch mit weiteren Körnungen geschliffen werden muss.

4. Gewünschtes Ergebnis immer im Kopf haben

Man sollte sich vor dem Schleifbeginn im Klaren sein, wieviel Holz man abtragen möchte. Es empfiehlt sich, am Anfang nicht zu viel wegzuschleifen und den Abtrag regelmässig zu kontrollieren. Um allfällige Unebenheiten zu erkennen muss man lediglich den Feinstaub entfernen und in einem niedrigen Winkel über das Werkstück schauen. Vor allem bei einer Bearbeitung mit Beize sollte nicht zu viel Holz abgetragen werden, denn durch einen zu feinen Schliff kann das Holz weniger Beize aufnehmen, was im Endeffekt zu helleren Holzstücken führt. 

 

verwendete Werkzeuge
  • Schleifmaschine
  • Schleifklotz
verwendetes Material
  • Schleifpapier

Bevor Holz weiterverarbeitet wird, sollte es gesäubert werden. Dies kann grundsätzlich durch Schleifen als auch durch chemische Reinigungsmittel wie bspw. Terpentin oder Nitroglyzerin passieren. Der Sinn des Reinigens besteht darin, dass Holz gesäubert wird, bevor man es weiterverarbeitet. Verunreinigtes Holz sollte nicht weiter verarbeitet werden, da beispielsweise durch das Auftragen einer neuen Farbschicht diese Verunreinigungen tiefer eingearbeitet werden und das Holz dadurch nachhaltig geschwächt wird. 

Ob man zur Schleifmaschine oder eher zum Reinigungstuch greifen soll, kommt dabei stark auf die Beschaffenheit der Holzoberfläche an. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass altes, stark verunreinigtes oder lackiertes Holz geschliffen werden muss. Hingegen kann weniger altes, weniger stark verunreinigtes sowie weniger stark bearbeitetes Holz eher mit chemischen Reinigungsmitteln gesäubert werden. 

Das ideale Vorgehen muss dabei stets individuell abgeklärt werden. Es ist aber in jedem Fall essenziell, das Holz vor dessen Weiterverarbeitung gründlich zu säubern.

 

verwendete Werkzeuge
  • Schleifmaschine
  • Schleifklotz
verwendetes Material
  • Schleifpapier

3 Lackieren

Nachdem die Werkstücke vollständig abgeschliffen sind, kann mit der Lackierung begonnen werden. Dabei empfehle ich eine Dauerschutz-Lasur in Teak von Xyladecor (gibts im godoit.ch Shop)

Tipps vom Profi

Mit Wachs

Eine schonende Möglichkeit der Holzpflege ist das Wachsen. Die Wachsbehandlung bewirkt, dass die Oberfläche glatt, glänzend und wasserabweisend wird und dennoch seine Atmungsaktivität und das erwünschte natürliche Aussehen beibehält. Holzwachse werden häufig aus Bienen- und Pflanzenwachsen sowie pflanzlichen Ölen und Harzen hergestellt. Somit stellt Wachs ein reines Naturprodukt dar und ist besonders umweltschonend. 

Doch auch diese umweltfreundliche Holzoberflächenbehandlung bringt einige Nachteile mit sich, denn auch hierbei handelt es sich um eine Methode, mit der nur eine leichte bis mittlere Belastbarkeit erzielt werden kann. Ein weiterer Nachteil ist, dass das behandelte Material im Anschluss sehr hitzeempfindlich ist, weshalb man beispielsweise mit heissen Töpfen vorsichtig sein muss. 

Entscheidet man sich für die Wachsbehandlung, hat man die Wahl zwischen einem zähflüssigen Balsam oder einer festeren Paste, die es sowohl in matten wie auch in glänzenden Farbnuancen gibt. Wie glänzend die Oberfläche wird, ist in der Regel davon abhängig, wie stark man den Wachs schliesslich poliert. Wenn man ihn stark poliert, wird er glänzend, reibt man das Möbelstück nur kurz ab, bleibt es relativ matt.

Mit Lack

Das Lackieren ist die haltbarste und strapazierfähigste Variante, Holz zu versiegeln, weil die Lackierung dem Möbelstück eine wasserfeste Schutzschicht verleiht. Jedoch hat auch diese Methode Nachteile, die man nicht ausser Acht lassen sollte. Durch die Versiegelung mit Klarlack werden alle Holzporen fest verschlossen, was die Atmungsaktivität des Naturmaterials vollständig unterdrückt. Zuem kann Lack verkratzen oder absplittern. Da punktuelle Ausbesserungen mit Lack immer sichtbar bleiben, muss die gesamte Oberfläche erneut bearbeitet werden, was zeit- und kostenintensiv ist. 

 

 

verwendete Werkzeuge
verwendetes Material

4 Glasplatte

Nachdem alles schön ausgetrocknet ist, alles wieder zusammenstellen.

Da die Oberfläche des Tisches nicht mehr ganz eben ist, habe ich online eine grosse Glasplatte bestellt. Diese kann auf Mass bestellt werden. Die Glasplatte sollte mit Gumminoppen versehen werden, sodass sie nicht direkt auf dem Tisch aufliegt und.

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Autor
rfallet (35)
Zeitaufwand
5 Stunden
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verwendete Werkzeuge
  • Bürste
  • Schleifmaschine
  • Pinsel
verwendetes Material
  • Wasser
  • Schleifpapier
  • Abdeckmaterial
  • Pinsel
  • Glasplatte
  • Gumminoppen

verwendete Produkte

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