Omas Küchenbuffet in neuem Glanz! - godoit.ch

Omas Küchenbuffet in neuem Glanz!

Projektbeschreibung

Und dies ist das Resultat! 

Schritt für Schritt Anleitung von Waltraud Wesseloh

1 Abwaschen und Vorbehandeln

Ersteinmal habe ich den Schrank mit Fettlöser zweimal abgewaschen! Nach dem Trocknen von vier Tagen habe ich ihn mit Holzwurm Mittel behandelt, weil er sehr viele kleine Löcher hatte und ich nicht genau wusste, ob die lieben Tierchen noch leben!

 

 

2 Spachteln und Schleifen

Dann habe ich alle Löcher mit der Holzspachtelmasse zugespachtelt und alles nach dem Trocknen abgeschliffen, damit es schön glatt wurde!

Tipps vom Profi

1. Wahl der richtigen Schleifart

Zu den beliebtesten Schleifmaschinen zählen Schwingschleifer, Exzenterschleifer, Bandschleifer und Deltaschleifer. Dabei besitzt jede Schleifmaschine ihre Eigenheiten und ihre spezifischen Einsatzmöglichkeiten:

  • Schwingschleifer:
    Eignet sich für Vor- und Nachschleifarbeiten an verschiedenen Werkstoffen sowie für grosse Flächen
  • Exzenterschleifer:
    Eignet sich gut zum Feinschleifen, ist vielseitig und hinterlässt kleinere Rillen im Schleifgut als bspw. der Schwingschleifer
  • Bandschleifer:
    Eignet sich zum Schleifen von grossen Flächen. Ist ideal für eisenhaltige Metalle, bei Holz sorgt er für einen raschen Materialabtrag
  • Deltaschleifer:
    Eignet sich insbesondere für Holz und ist ideal für die Bearbeitung kleiner Flächen, Kanten und Ecken

Nebst den Schleifmaschinen bringt das Schleifen von Hand nach wie vor einige Vorteile mit sich, wie beispielsweise genaueres und feineres Schleifen. Das Schleifen von Hand ist vor allem bei kleineren Flächen praktikabel. Zudem wird empfohlen, nach dem Einsatz von Schleifmaschinen die bearbeiteten Flächen zusätzlich von Hand nachzuschleifen.

2. Mit der Holzmaserung schleifen

Um tiefe und unschöne Kratzer im Holz zu verhindern, muss stets mit der Maserung geschliffen werden. Vor allem wenn mit Beizen gearbeitet wird, sind Kratzer entgegen der Holzmaserung gut sichtbar. Maserungen sind insbesondere bei Naturhölzern vorhanden.

3. Zuerst grob, dann fein

Der Schleifprozess sollte immer zuerst mit einer groben Körnung begonnen und dann kontinuierlich mit feineren Körnungen fortgesetzt werden, bis die gewünschte Beschaffenheit der Oberfläche erreicht wird. Meistens sollte eine grobe Körnung zum Anschleifen und eine feine Körnung für den Feinschliff ausreichen, um die gewünschte Glätte zu erreichen. Je nach Baumart und Behandlung kann es aber vorkommen, dass dazwischen noch mit weiteren Körnungen geschliffen werden muss.

4. Gewünschtes Ergebnis immer im Kopf haben

Man sollte sich vor dem Schleifbeginn im Klaren sein, wieviel Holz man abtragen möchte. Es empfiehlt sich, am Anfang nicht zu viel wegzuschleifen und den Abtrag regelmässig zu kontrollieren. Um allfällige Unebenheiten zu erkennen muss man lediglich den Feinstaub entfernen und in einem niedrigen Winkel über das Werkstück schauen. Vor allem bei einer Bearbeitung mit Beize sollte nicht zu viel Holz abgetragen werden, denn durch einen zu feinen Schliff kann das Holz weniger Beize aufnehmen, was im Endeffekt zu helleren Holzstücken führt. 

 

verwendete Werkzeuge
  • Schleifmaschine
  • Schleifklotz
verwendetes Material
  • Schleifpapier

Bevor Holz weiterverarbeitet wird, sollte es gesäubert werden. Dies kann grundsätzlich durch Schleifen als auch durch chemische Reinigungsmittel wie bspw. Terpentin oder Nitroglyzerin passieren. Der Sinn des Reinigens besteht darin, dass Holz gesäubert wird, bevor man es weiterverarbeitet. Verunreinigtes Holz sollte nicht weiter verarbeitet werden, da beispielsweise durch das Auftragen einer neuen Farbschicht diese Verunreinigungen tiefer eingearbeitet werden und das Holz dadurch nachhaltig geschwächt wird. 

Ob man zur Schleifmaschine oder eher zum Reinigungstuch greifen soll, kommt dabei stark auf die Beschaffenheit der Holzoberfläche an. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass altes, stark verunreinigtes oder lackiertes Holz geschliffen werden muss. Hingegen kann weniger altes, weniger stark verunreinigtes sowie weniger stark bearbeitetes Holz eher mit chemischen Reinigungsmitteln gesäubert werden. 

Das ideale Vorgehen muss dabei stets individuell abgeklärt werden. Es ist aber in jedem Fall essenziell, das Holz vor dessen Weiterverarbeitung gründlich zu säubern.

 

verwendete Werkzeuge
  • Schleifmaschine
  • Schleifklotz
verwendetes Material
  • Schleifpapier

3 Abkleben und Lackieren

Ich habe den Schrank zweimal mit der Kreidefarbe gestrichen. Für die Arbeitsfläche hatte ich mir überlegt, rote Lackfarbe zu nehmen, damit man es besser sauber halten kann.

4 Applikationen und Griffe rot lackieren

Um noch ein wenig Farbe in das Ganze zu bringen, habe ich die kleinen Applikationen an den beiden Türen rechts und links auch rot lackiert und die alten Knöpfe und Griffe ebenfalls. 

5 Trocknen lassen und versiegeln

Zum Schluss habe ich den gesamten Schrank dann noch mit Klarlack versiegelt! 

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Autor
Waltraud Wesseloh (68)
Zeitaufwand
10 Stunden und 45 Minuten
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verwendete Werkzeuge
  • Schwamm
  • Lappen
  • Spachtel
  • Schleifklotz
  • Schleifpapier
  • Pinsel
  • Farbroller
verwendetes Material
  • Fettlöser
  • Holzwurmmittel
  • Holzspachtelmasse
  • Klebeband
  • Weisse Kreidefarbe
  • Tischplattenlack
  • Klarlack

verwendete Produkte

Alle anzeigen
Abdeckvlies-Rollen 5m
erhältlich
CHF 16.10
PEKA Polyschwamm 'Frina'
erhältlich
CHF 8.40
PEKA Lackierpinsel 190
erhältlich
CHF 8.20
PEKA Malerspachteln
erhältlich
CHF 6.00

Kommentare

Julidiy
Wow, wieviel so eine Farbe ausmachen kann! Wirklich toll geworden! :)
23.12.2017 21:58 Uhr
HerrFischer
Sehr schöne Farbwahl
15.12.2017 13:44 Uhr

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